Meine ersten Übungsvideos

Wer mir auf Instagram oder Twitter folgt, kann mitverfolgen, an welchen Stücken ich gerade arbeite. Ein paar Beispiele gibt es hier. Für die, die keine Social-Media-Accounts anlegen wollen, wird es zukünftig aber auch andere Wege geben, mir beim Üben zuzuschauen.

Rapsodie Espagnole

Während des Lockdowns Anfang 2021 wurden die Studienkonzerte Kammermusik am Mozarteum Salzburg zwar leider ohne Publikum gespielt, aber glücklicherweise live gestreamt – es existieren also Aufzeichnungen!

Ich spiele hier vierhändig zusammen mit meinem Kommilitonen Manuel Lauerer die ersten beiden Sätze aus Ravels „Rapsodie Espagnole“.

Viel Spaß!

Das Projekt „La Campanella“

2018 habe ich den Pianisten Evgeny Kissin entdeckt und seine Interpretation von Franz Liszts La Campanella. Die Schwierigkeit dieser Etude hat mich nicht losgelassen!

La Campanella
La Campanella („Das Glöckchen“) ist der Spitzname für die dritte der sechs „Grandes études de Paganini“, komponiert von Franz Liszt. Die Melodie stammt aus dem letzten Satz von Paganinis Violinkonzert Nr. 2 in h-Moll, in dem die Melodie durch eine kleine Handglocke verstärkt wurde – was hier auch zu hören ist.

Ich wollte dieses Stück unbedingt spielen – ohne Hilfe meines Lehrers, der sich im Unterricht lieber auf Verfeinerungen als auf jugendlichen Leichtsinn konzentrierte. 😉

Üblicherweise wird dieses Stück als Zugabe auf Konzerten gespielt und funktioniert dann ähnlich wie Gitarrensoli in der Rockmusik – der Musiker kann sein technisches Können zeigen. Und natürlich wollte ich zeigen, was ich kann! Also setzte ich mich daran und trainierte und trainierte.

Und hier kann ich nun einmal vorstellen, wie sich das Stück bei mir entwickelt hat, indem ich drei Auftritte, die mitgefilmt wurden, auf einmal zeige.
Sommerkonzert am Gymnasium Seligenthal

Die letzte Aufnahme zuerst (damit die beste Version auch am häufigsten gehört wird). Beim jährlichen Sommerkonzert des Gymnasiums Seligenthal durfte ich „La Campanella“ präsentieren. Hier habe ich mich mit dem Stück dann wirklich wohlgefühlt und konnte einigermaßen sicher und locker aufspielen (sofern das bei einem solchen Stück möglich ist).

Jugend gestaltet Freizeit

Im gleichen Jahr 2019, aber ein paar Monate früher, bin ich damit bei der Landshuter „Jugend gestaltet Freizeit“-Veranstaltung aufgetreten – der erste öffentliche Auftritt mit der Etude.

Die Jury wollte dann aber meine Präsentation auch am Abschlussabend zeigen, und so trat ich plötzlich vor deutlich größerem Publikum auf – besser eingeübt, etwas nervöser, aber die Noten kamen schon etwas lockerer.

Vielleicht kann der eine oder andere anhand meines Campanella-Projekts nachvollziehen, was intensives Üben, ein eindeutiges Ziel und einige Auftritte für ein Stück bewirken können. Viel Spaß beim Hören und Sehen!

(Und vielen Dank an Marc Daniel Porr, der bei der Abschlussveranstaltung von „Jugend gestaltet Freizeit“ und beim Sommerkonzert mitgefilmt hat!)